Sonntag, 10. Juni 2012

Hallo Wochenende!

Das Wetter ist durchwachsen, Fußball interessiert mich nur mäßig.

Das hab ich so gemacht:



Im Garten die spärliche Sonne genossen und tausend weitere Pflanzpläne geschmiedet. (Fragt sich nur: Wohin noch?)



Gemulcht. So viel, dass ich heute vom dauernden gebückt Hocken und Stehen Rückenschmerzen habe.
Auf diesem Vorher-Bild sieht man auch warum das nötig war.
Böses Unkraut und ein langsam austrocknender Boden.


 

Gebacken und gegessen: Zitronen-Ingwer-Muffins. Leider kommt die Zitronennote ohne künstliche Zitronenaroma vom Bielefelder-Doktor nicht so richtig raus. Ärgerlich, aber das sind die harten Realitäten des Ökolebens.

Und sonst ganz viel entspannt.

Nächstes Wochenende dann bitte noch schöneres Wetter und alles ist fein!



Samstag, 9. Juni 2012

Schön ordentlich: Klamotten

Dass ich schöne Klamotten mag, ist glaube ich seit meinem Klamottenfotos hier im Blog nix Neues mehr.
Aber ich habe nur einen mittelgroßen Kleiderschrank und gerne Auswahl an Klamotten.
Auch ohne super Ankleidezimmer oder  Monster-Kleiderschrankfront im Schlafzimmer geht das trotzdem schön ordentlich.

"Schön ordentlich" klingt so spießig, aber ich mag's aufgeräumt und strukturiert. Das Leben ist schon chaotisch genug.

Nun also Klamotten-Ordnung im Vintage-Look ( und ein bisschen Grün, weil Upcycling, ist auch dabei!):


Le Kleiderschrank.
Hier schon ausführlich samt Herkunftsgeschichte dokumentiert.
Obendrauf ein alter Koffer, ein Geschenk, das der Gatte mir aus dem Sperrmüll gefischt hat.
Ist wohl Liebe, wenn er für mich jeden Spermüll kurz durchcheckt, auch wenn ich nicht dabei bin.
In dem Koffer sind meine beiden Wintermäntel, im Winter dann die Sommermäntel.

Wir fangen dann mal links an.

Im obersten Fach sind Longsleeves und meine fünf Pullis.
Darunter Shirts und Tops. Diese beiden Faächer tausche ich saisonal (ich bin klein und komme gerne schnell an meine Klamotten).

Dann kommen Röcke.
In den Schubladen ist Unterwäsche.
Dann Hosen (links, ich hab echt nur 5 Paar) und noch mal Röcke.

Unten steht eine Bananenkiste, in der ich Sachen sammle, von denen ich noch nicht weiß, ob ich sie behalten mag.


Hinter den beiden Mitteltüren.
Ich möchte betonen, dass die Stange schon immer durchhing. Das war nicht ich! ;)
Oben sind meine Pseudopashminas, die ich im Winter dauernd trage und dünne Schals (gestopft, in einer Plastik-Box, toll!).
Meine ganzen Klamottis (eigentlich fast alles Kleider, Röcke, Blusen und Cardigans) sind nach Farben sortiert. Das funktioniert schon seit mehreren Jahren und ich finde trotz eines gewissen Platzmangels (ich leugne es nicht!) alles ganz flott.

Unten geht es dann so weiter.



Wieder eine Plastikbox, diesmal mit Gürteln. Zwei Korbtaschen für Flickkram und Auszubesserndes (links) und nicht saisonale Accessoires (rechts).


Meine unzähligen Juwelen sind in meiner Kommode untergebracht. Außerdem sind da drin noch Socken,und Strumpfis, Schlafsachen und Sportklamotten. Das erspare ich euch aber.



Dafür jetzt zu den Juwelen!
Auf die Aufbewahrung bin ich ziemlich stolz, deswegen habe ich sie auch schon mal gepostet.

So sieht es dann in Action aus.


Schubalden lege ich immer mit hübschem Papier aus. Sieht viel schönes aus und ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Schublade öffne.
Ikea ist clever und hat bei seinen hochwertigeren Möbeln dieses alte Prinzip augegriffen (bei der Hemneskommode sind bspw. die Schubladenböden hübsch bedruckt).
Ich mag aber lieber die traditionelle Version. Früher heiß das mal Schrankpapier.
Ich nehme dafür hübsches Geschenkpapier. Ist günstiger und ganz ehrlich, meistens hat man doch eh zuviel davon.

Soweit die Klamottenfront.
Aufgeräumte Schränke sind echt mein Ding. Auch eine Variante von Innenschön, das sonst ja nur die Näherinnen unter uns fasziniert.

Freitag, 8. Juni 2012

Awardistan

Eigentlich bin ich kein Award-Fan.
Aber wenn man dann einen bekommt, freut man sich ja doch.
Deshalb danke liebe Frau Waldmeisterin, ich fühle mich sehr geehrt.

Und den Sinn dieses Awards, nämlich das Bekanntmachen von eher unbekannten Blogs, finde ich auch gut.

Also hier käme dann meine Version.
Erstmal Regelgedöns.

"Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen. Es ist schwer, sich in der Unmenge von Weblogs hervorzutun und zu etablieren. Eine regelmäßige Leserschaft ist wichtig, um in den Tiefen des www wahrgenommen zu werden. Das wissen wir alle und deswegen soll der Award an Blogger verliehen werden, die einen selbst inspirieren und weniger als 200 regelmäßige Leser in ihrer Mitgliederliste eingetragen haben.
Jeder, der einen Award erhalten hat, kann seine Freude an fünf weitere Blogger weiter geben, die die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen. Wenn man den Award also erhalten hat, sollte man folgendes tun:

  1. Poste den Award auf deinem Blog.
  2. Verlinke deinen Nominator - als kleines Dankeschön.
  3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail."

Ich glaube einige meiner Kandidatinnen haben mehr LeserInnen, aber das lege ich jetzt mal großzügig aus.
Ich hoffe, ihr kennt sie noch nicht (alle):

  1.  Centi Weil sie so wunderbare Naturfotos zeigt und eine Menge schöner und simpler Bastelideen umsetzt.  
  2. Frau Rotkraut Weil sie meine Gartenliebe teilt und ich ihr Blog wunderbar geschmackvoll-schlicht finde (sie verkörpert so etwas wie meine Idealversion des Landhaus-Stils)
  3. Irideeen aus NL (das mit den Pünktchen überm e kann ich nicht): So ein geschmackvoll eingerichtetes Haus! Und sie scheint Blau ebenso zu mögen wie ich.
  4. Ganz und Garn Wohnungskram und Selbstgenähtes. Finde ich gut!
  5. Heimatpottential Teilt meine Liebe zum Ruhrgebiet, bastelt auch manchmal und hat ein wunderbares Schandmaul.

Heimatfront: Eingangsbereich

Unsere Wohnung hat ganz viel Flur.
Einen im Eingangsbereich (klassische Diele), einen, von dem alle Zimmer abgehen, und außerdem verfügen wir noch über das ominöse "Durchgangszimmer", ein ehemaliges Kinderzimmer, das dank einer Treppe ins Erdgeschoss eigentlich auch nur eine Art größerer Flur ist.
Eine menge schwierig zu gestaltender Räume also. Flure sind ja tendenziell die Schmuddelkinder der Einrichtungsexperten. Außer Stauraum gibt es da nicht viel.
Oder ist das bei euch anders?

Heute gibt es hier den Eingangsflur, zumindest eine Hälfte davon.

Gottseidank ist unsere Wohnung dank Bel-Etage-Lage wirklich hell, so dass der Eingangsflur nicht die übliche Dunkelheit von Altbaufluren aufweist.

Links ist die Eingangstür, rechts geht es ins Wohnzimmer, dahinter liegen Schlafzimmer und Durchgangszimmer.

Nach der Garderobe habe ich lange gesucht.
Ein Ebay-Schnäppchen, das wirklich gut zum Boden passt und trotz Retro-Charme klar und zeitlos ist. Darunter steht mein liebstes Einkaufkörbchen, das hier auch regemäßig genutzt wird. Ist doch viel schöner als die heute so oft gesehene Carry Bag!
Der Teppich ist ein  Familienerbstück mit ein paar Macken: Die Welle an der Ecke rechts lässt sich nämlich weder ausbügeln noch sonstwie plätten.
Aber ich lebe ja gerne mit Einrichtungsgegenständen mit Charakter.

Die Wandkarte ist aus der Schule.
Als wir den Naturwissenschaftstrakt dank Umzug leerräumen durften, haben wir ca. 150 dieser alten Schätzchen gefunden. Unbenutzt, aber leider mit ein paar Stockflecken.
Einige konnte ich retten. Die Kirschenwandtafel ist eine davon. Bei Anthropologie wurden die wohl mal als Reproduktionen für teuer Geld verkauft. Ich habe noch eine Nelke, den Blutkreislauf (Geschenk für jemdanden, der hoffentlich dieses Blog nicht liest!) und eine Rosskastanie.
Und in der Schule stehen immer noch locker 30 Stück rum...