Freitag, 8. Juni 2012

Heimatfront: Eingangsbereich

Unsere Wohnung hat ganz viel Flur.
Einen im Eingangsbereich (klassische Diele), einen, von dem alle Zimmer abgehen, und außerdem verfügen wir noch über das ominöse "Durchgangszimmer", ein ehemaliges Kinderzimmer, das dank einer Treppe ins Erdgeschoss eigentlich auch nur eine Art größerer Flur ist.
Eine menge schwierig zu gestaltender Räume also. Flure sind ja tendenziell die Schmuddelkinder der Einrichtungsexperten. Außer Stauraum gibt es da nicht viel.
Oder ist das bei euch anders?

Heute gibt es hier den Eingangsflur, zumindest eine Hälfte davon.

Gottseidank ist unsere Wohnung dank Bel-Etage-Lage wirklich hell, so dass der Eingangsflur nicht die übliche Dunkelheit von Altbaufluren aufweist.

Links ist die Eingangstür, rechts geht es ins Wohnzimmer, dahinter liegen Schlafzimmer und Durchgangszimmer.

Nach der Garderobe habe ich lange gesucht.
Ein Ebay-Schnäppchen, das wirklich gut zum Boden passt und trotz Retro-Charme klar und zeitlos ist. Darunter steht mein liebstes Einkaufkörbchen, das hier auch regemäßig genutzt wird. Ist doch viel schöner als die heute so oft gesehene Carry Bag!
Der Teppich ist ein  Familienerbstück mit ein paar Macken: Die Welle an der Ecke rechts lässt sich nämlich weder ausbügeln noch sonstwie plätten.
Aber ich lebe ja gerne mit Einrichtungsgegenständen mit Charakter.

Die Wandkarte ist aus der Schule.
Als wir den Naturwissenschaftstrakt dank Umzug leerräumen durften, haben wir ca. 150 dieser alten Schätzchen gefunden. Unbenutzt, aber leider mit ein paar Stockflecken.
Einige konnte ich retten. Die Kirschenwandtafel ist eine davon. Bei Anthropologie wurden die wohl mal als Reproduktionen für teuer Geld verkauft. Ich habe noch eine Nelke, den Blutkreislauf (Geschenk für jemdanden, der hoffentlich dieses Blog nicht liest!) und eine Rosskastanie.
Und in der Schule stehen immer noch locker 30 Stück rum...

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