Dienstag, 25. September 2012

Upcycling-Dienstag: Kunst aus Karten


In unserem Arbeitszimmer fehlte eine Menge Schönes an den Wänden.


Also habe ich ein bisschen in meinen Vorräten gekramt und ein paar alte Merianhefte gefunden.



Früher kamen die mit ziemlich hübschen gezeichneten Stadtplänen und unterhaltsamen Anzeigen.
Ein paar lustige Iren waren auch dabei.


Die New Orleans Karte spielt heute Stellvertreter, denn als ich unser Kartenbild gebastelt habe, war es zu dunkel für Fotos.



Das Wie brauche ich euch, glaube ich, nicht groß erklären:

  • Rahmen finden (meiner ist vom Sperrmüll (ursprünglich wohl mal Ikea))
  • hübsche Karte aus einem alten Merianheft ausschneiden (meine Hefte sind aus den 70ern)
  • Passepartout aus Tonpapier in einer passenden Farbe zuschneiden, Karte platzieren und mit ein paar Klebetupfern (Klebestift nehmen, sonst wellt es sich u.U.) befestigen
  • alles rahmen und ab an die Wand 
Kostet fast nix und sieht wirklich nach was aus.


Kommentare:

  1. Gefällt mir richtig gut. Collage lassen sich dann auch wunderbar herstellen. Supi :)
    Hattest du eigentlich meine Email bekommen? Alles Liebe... auch uns das Sofa ist in Herbstfarben sehr fein. Ist auch Babytauglicher chichi

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  2. *gacker* Die lustigen Iren sind auch alle rothaarig!
    Die Karte ist wirklich hübsch! :)

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  3. Ja, die Iren sind super, ne?
    Diese alten Merianhefte sind echt ein richtiger Kulturschatz. In dem New Orleansheft wird bspw. über Schwarze ganz locker als "Neger" geschrieben, da merkt man wirklich wie viel sich da nicht nur in der Werbung geändert hat.

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  4. Werte Frau Kuchenbude,

    über die Iren hab ich grad auch sehr geschmunzelt. Alle die gleiche Haarfarbe, paßt zu keinem Gesicht - herrlich.

    Wir haben neulich Tom Sawyer vorgelesen, da ist das mit den Begrifflichkeiten auch etwas holperig gewesen. Damals galten Schwarze noch als Eigentum der Weißen und entsprechend ist es passagenlang dargestellt. War mir als Kind garnicht aufgefallen, aber als Erwachsene bin ich drüber gestolpert und habe etwas bruchstückhaft versucht, drumherum zu lesen.
    Auch der Vater von Pippi Langstrumpf hat heutzutage einen politisch unkorrekten Beruf, übrigens.
    Das alles ginge ja noch, aber die Umbennenung der Delikatesse in "Schaumküsse", die kann mein altes Hirn noch immer nicht verarbeiten. Egal. Hauptsache schmeckt.

    Ja, wow, viel gelabert, nix gesagt, wenn Du ernsthaft eine Idee haben möchtest, was tun mit dem Müll, dann schreib, aber meistens kommen mir die Gedanken während der Bastelei, also versprech ich mal nix :-)

    Beste Grüße von Nina, schönes Projekt übrigens.

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