Dienstag, 30. Oktober 2012

Upcycling Dienstag: Türkranz

Unser Hausflur ist zwar ganz hübsch, aber ziemlich kahl.
Da ich Bilder in Hausfluren meist ziemlich fragwürdig finde (ich hab da schon Pferdefotos, Urlaubsbilder und stereotype Landschaftsbilder eretragen müssen), musste etwas anderes her.

Türkränze finde ich eigentlich gut, wenn sie nicht so betont saisonal sind.

Aber es ging ja um den Flur.
Also habe ich einfach einen Türkranz gebastelt und an die Wand gehängt.
Sieht nett aus und begrüßt uns sogar freundlich.


Das Material hatte ich, abgesehen vom Kranzrohling, schon zuhause.
Schön, ist ein passendes Farbschema. Hier habe ich Creme und Silbertöne gewählt und Hellblau für die Wolke genommen (unser Flur ist nämlich auch weiß mit Blau und Grau).

Du brauchst:
  • einen Kranzrohling (Styropor geht gut, man kann aber auch Rohlinge aus Rohrisolierung basteln))
  • farbigen Stoff
  • passende Knöpfe
  • eine Heißklebepistole
  • farbiges, festes Papier und Stifte für das Schildchen

So geht's:

  • Stoff in Streifen schneiden oder reißen (nicht zu schmal)
  • Kranz mit Stoffstreifen umwickeln. Den Anfang mit Heißklebe festekleben (Achtung, das ist auch durch den Stoff noch heiß!), dann leicht versetzt den kompletten Kranz umwickeln. Das Ende unsichtbar auf der Rückseite festkleben.
  • Knöpfe ebenfalls festkleben. Ich hab sie seitlich angeordnet und auf der anderen Seite dann das Schild angebracht.
  • Schild zurecht schneiden und beschriften. Sucht euch einfach eine hübsche Form aus (Herzchen, Stern, Wolke, Blume, Oval etc.) und schreibt dann euren Text oder Namen auf das Schild. Mit Heißklebe festkleben. 
  • Fertig ist der Kranz. geht bestimmt auch gut für Weihnachten o.ä..
  •  

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Aufgeräumt: Koffer und Körbe

Ich fahre eigentlich nicht so wahnsinnig gerne in den Urlaub.
Vielleicht, weil ich es zuhause so mag und ein Schisser bin, wenn es um neue Situationen und das Schlafen in fremden Betten geht.

Aber Koffer habe ich trotzdem einige.

Nicht zum Verreisen, sondern weil sie hübsch aussehen und eine Menge Stauraum bieten.


Diese drei Exemplare beinhalten einen guten Teil meiner Saisongarderobe.
Den hinteren hat der Liebste für mich vom Spermüll gerettet.
Die Lederverschlüsse sind schon etwas morsch, aber ich bewahre je nach Jahreszeit meine Winter- bzw. Sommermäntel darin auf.

In dem vorderen roséfarbenen sind dicke Schals und Stricktücher, die so langsam mal wieder rausgekramt werden müssen.

Im Korb sind schlicht aktuelle Flick- und Nähprojekte, quasi ein richtiger Nähkorb.

Ich finde solche Stauraummöglichkeiten ziemlich praktisch, weil sie in fast jedem Haushalt ungenutzt im Keller oder auf dem Dachboden stehen.
Und selbst, wenn die eigenen Koffer nicht ganz so hübsch sind, kann man sie imer noch unters Bett schieben und gut gefüllt als Unterbettkommoden nutzen.

Montag, 22. Oktober 2012

Heimatfront: Mit Manchem muss man leben

Ich find's immer schön, wenn Leute aus von Natur aus nicht so tollen Sachen etwas Kreatives und Inidividuelles machen.
Vermutlich, weil im Leben ja selten alles perfekt ist.

Bei uns zu mindest gibt es viel fehlende Perfektion.
Zum Beispiel in unserer Wohnung.
Schiefe Wände, unebene Böden und Risse im Putz (die der Liebste in den Ferien alle weggespachtelt und geschliffen hat), eben der ganze Spaß, den ein Altbau von 1901 so mit sich bringt.

Und manche Sache kann man nicht mal mit dem Alter entschuldigen, da ist eher der Geschmack (oder eben der fehlende) der Vorbesitzer zu beklagen.

Unsere Küche ist so ein Problemchen.

Ich hätte das nie so gemacht, aber sie war schon drin, funktioniert tadellos und ist eigentlich (von der Optik abgesehen) zu schade zum Rausreißen.

Ob aber Bordeauxrot und blassterracottafarbene Wände so zusammenpassen ist eine andere Frage.




Glücklicherweise kann man aber mit einem Eimer Farbe und neuer Tapete vieles retten.
Mein Traum wird eine rote Küche nie werden, aber ich bin mit dem Ergebnis deutlich glücklicher.








Sonntag, 21. Oktober 2012

Herbstsonntag

Morgen geht die Schule wieder los.
Trotz Umbauarbeiten haben wir die Herbstferien genossen vor allem das schöne Wetter.
Im Garten ist alles ganz bunt und golden und der Baum gegenüber  (wegen dem ein Teil meiner Beete unter Wassermangel leidet) leuchtet quietschgelb ins Zimmer hinein.



So langsam fangen wir mit dem Babyzimmer an.
Früher war das unser Schlafzimmer und der lavendelblaue Anstrich muss demnächst einer wärmeren Farbe weichen. Der Liebste bastelt gerade an der Wickelkommode, einem Schätzchen, das wir ganz günstig erstanden haben.


Ich habe ein bisschen Bammel vor dem kommenden Schulquartal und dem sich nähernden letzten Trimester. In den Ferien kann ich die Schwangerschaft richtig genießen, aber im Schulalltag nerven die Schlappheit und
der dicke Bauch.

Aber was soll's, lang ist es ja nicht mehr.

Samstag, 20. Oktober 2012

Heimatfront: Sichtschutz im Schlafzimmer

Unser Ex-Arbeitszimmer liegt im absoluten Erdgeschoss.
Ich könnte (und ich bin klein!) quasi von der Straße durchs Fenster ins Zimmer klettern.

Da das nun wegen dem Zwergenkind unser Schlafzimmer wird, haben wir dank Erdgeschoss mehr Einblicke als uns lieb ist.

Um das zu umgehen habe ich erstmal Milchglasfolie gekauft mit der ich die Fenster beklebt habe.

Aber, wie so oft, ging was schief und die Höhe der Folie war nicht ausreichend.

Entweder also neue Folie kaufen (und mit der größeren Version wäre das ganze Fenster tapeziert gewesen) oder sich was einfallen lassen...



Deswegen habe ich unterhalb der zu kleinen Folie noch ausgedruckte Buchstaben und halbierte Tortendeckchen angebracht.
Damit das ganze länger hält, habe ich alles laminiert.
So kann ich es zum Fensterputzen abnehmen und hinterher wieder ankleben. Befestigt ist alles mit schnödem Tesa.
Das Durchbruchmuster der Tortendeckchen ist zwar ziemlich romantisch, aber lässt auch schön das Licht durch.

Mir gefällt's richtig gut und günstig war's auch.


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Basteln: Noch mehr Bilder

Hui, die Ferienwochen gehen so schnell rum und ich hab hier noch einen dicken Stapel Hefte zum korrigieren liegen.
Unsere erste Umbauphase ist so gut wie fertig, ich hoffe, ich bekomme in den nächsten Tagen gute Bilder hin.

Bis dahin zeige ich euch noch mal eine Bastelei mit Tapetenmustern. Wie gesagt, die bekommt man umsonst bei diversen Tapetenshops im Netz.



Diesmal habe ich die Muster als Passepartouts für ein paar schöne Erinnerungen verwendet.



Hier einmal mit dem Logo unserer Hochzeit, das eigentlich ein aus zwei Vévés zusammengebasteltes Miotiv ist. Als Erinnerung  an einen Tag und ein Versprechen, das uns wichtig ist, hängt es auf der Bettseite des Liebsten.
 


Und hier eine Widmung, die mir der Liebste mal in ein Buch geschrieben hat.  Hat auch eine spezielle Bedeutung.

Beides hing vorher im alten Schlafzimmer und hängt jetzt auch wieder im neuen Schlafzimmer.

Die Tapetenmuster bieten einfachen Textschnipseln einen schönen Rahmen, so kann man auch Erinnerungen aufhängen, die eigentlich auf den ersten Blick nicht für die Wand geeignet scheinen.




Freitag, 12. Oktober 2012

Heimatfront: Durchgangszimmer

Das schwierigste Zimmer der ganzen Wohnung ist das von uns so genannte Durchgangszimmer.
Eigentlich war es wohl mal ein ganz normales (Kinder-?)Zimmer von ca.11m².
Aber unsere Vorbeitzer haben dort einen Deckendruchbruch machen lassen um ihren Partyraum mit der oberen Wohnung zu verbinden.
Vom eigentlich Zimmer blieb nach dem Durchbruch und der zugehörigen Rigipsverkleidung nicht mehr viel übrig.


Rechts sieht man die Rigipsverkleidung der Treppe, die das Fenster verschattet und so viel Licht wegnimmt.
Von Wand zu Rigipswand sind es nur 2m.
Ein Zimmer, das eigentlich viel zu verbaut ist um irgendetwas anderes als erweiterter Flurraum zu sein.

Da wir die Treppe nicht versetzen können und den Zugang zum Arbeitszimmer auch regelmäßig nutzen, muss die Treppe bleiben.
Aber wir haben schon vor unserem Einzug die Rigipsverkleidung umbauen lassen, so dass sie nur noch ca. 1m hoch ist. So kommt mehr Licht in den Raum und der Treppenabgang ist trotzdem sicher.



Zukünftig soll aus diesem Raum mehr werden als nur Flur.
Wir planen dort eine zweite Schlafmöglichkeit, damit wir nicht immer mit dem Baby die steile Treppe rauf und runter müssen.

Dafür spachtelt der Liebste gerade alle Wände (außer der tapezierten) neu ab und streicht alles neu.

Und ich sammle die ersten Textilien und Accessoires, die den Raum dann mal gemütlich mache sollen.



Geplant ist, dass alles (inklusive dem Babyzimmer) weitgehend in den Herbstferien fertig wird.
Mal sehen, ob das so klappt.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Heimatfront: Große Ereignisse werfen ihre Schatten vorraus

Vor fast genau einem Jahr sind wir unsere Wohnung gezogen.
Damals war vom Baby noch keine Spur zu ahnen und wir haben unsere Räume erstmal so genutzt, wie es für uns praktisch war.

Unsere Wohnung geht über zwei Etagen.Unten haben wir einen sehr großen Raum, den die Vorbesitzer sehr speziell nutzen.
Darf ich vorstellen, der Partyraum:


 Mit Theke, Esstisch für 20 Personen und natürlich einem Riesenfernseher.

Für unsere Bedürfnisse war das nicht so passend und so wurde daraus ein Arbeitszimmer.


Sogar mit eigener Nähecke.


Das war praktisch, aber auch ganz schön groß und ein bisschen einsam, vor allem, wenn man alleine dort gearbeitet hat.

Jetzt bauen wir mal wieder um und versuchen unser Schlafzimmer dort mit einzuarbeiten. Denn das wird demnächst das Babyzimmer.

Neben einer neuen Tür (durch die alte hat es höllisch gezogen), haben wir mit ein paar praktischen Veränderungen begonnen.

Einen Sauberläufer für den Ausgang auf die Terasse, denn dort war das Laminat schon ziemlich abgenutzt.


Und eine neue Lampe, denn die alten selbstgebastelten haben doch ein ziemlich funzeliges und dunkles Licht gemacht.


Als nächstes müssen dann unsere Möbel runter (leider auch der Schrank des Grauens) und ein weiteres Zimmer muss auch noch umgebaut werden, bevor wir mit dem Babyzimmer anfangen können.
Wie gut, dass Ferien sind...

Dienstag, 9. Oktober 2012

Upcycling: Kalender und Ringbücher verschönern

Schon früher in der Schule habe ich meinen Ringbüchern und Kalendern gerne schöne Umschläge gebastelt, weil ich das generische Design der typischen Schulsachen einfach nicht mochte.

Und heute ist das nicht anders.

So sieht mein Lehrerkalender in Natura aus:

Nicht sonderlich schön.
Vorn ist praktischerweise ein Plastikdeckel unter den man lose Zettel usw. schieben kann.
Ich hab stattdessen eines der schönen Tapetenmuster genommen, die ich mal bestellt hatte.



So sieht das ganze dann fertig aus:



Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei Ringbüchern.
Hier habe ich ein Motiv aus einer Zeitschrift (viele Werbungen und Modestrecken haben oft tolle Motive!) ausgewählt und das Deckblatt meines Unterrichtsnotizen-Ringbuchs damit eingeschlagen.
Ganz einfach nach der Methode mit der man auch Bücher ein Folie einschlägt. Darüber kam dann noch eine Schicht durchsichtiger Büchereinschlagfolie, damit das ganze auch dem Schulalltag standhält.



So sieht also meine schulische Herbstkollektion aus.
Wenig Aufwand, keine Kosten (die Tapetenmuster gibt es umsonst) aber große Wirkung.

Freitag, 5. Oktober 2012

Wochenendpläne

Herbstferien!

Neben einigen Korrekturen und Umbauten in der Wohnung (Hallo Babyzimmer!), müssen wir auch im Garten ein bisschen aufräumen und das Frühjahr vorbereiten.
Dafür habe ich in den letzten Wochen die Wochenschnäppchen der Discouter abgeklappert und verschiedene Zwiebeln besorgt. Inzwischen gibt es auch da ein paar ausgefallenere Sachen nicht nur Osterglocken und Tulpen.


Narzissen und Muscari (die sollen sich angeblich selbst ausbreiten - ich hoffe das stimmt)

Außerdem sind wieder ein paar außergewöhnlichere (und leider teurere) Exemplare aus dem Gartencenter dabei.

 Kaiserkronen, Blaue Anemonen und kleine Iris in verschiedenen Violett- und Blautönen.

Ich freu mich schon auf den Frühling!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Me Made Mittwoch: Kuschelrock

Aus einem Rest weichem Wollstoff aus dem Stoffladen (für sage und schreibe 3€) habe ich einen weiteren Umstandsrock für den MMM genäht.
Wieder mit breitem Jerseybund wegen wachsendem Bäuchlein.



 
Nachdem ich festgestellt habe, dass die Umstandstrumpfis von H&M qualitativ Schrott sind, bin ich wieder bei meinen geliebten Hema-Strumpfhosen geblieben.
Die gibt es zwar nicht in der Umstandsversion, aber man kann den Bund bequem unterhalb des Bauches tragen. Und es gibt so hübsche Farben!
Der Gürtel ist auch selbstgemacht, früher war er mir immer zu weit, jetzt passt er gerade so oberhalb des Bauches und bringt ein bisschen Kontur in meine dank Baby relativ unförmige Statur.


 Rock: selbstgemacht
Shirt: Secondhand
T-Shirt: Flame
Gürtel: selbstgemacht
Strumpfi: Hema
Schuhe: Rieker