Montag, 22. Oktober 2012

Heimatfront: Mit Manchem muss man leben

Ich find's immer schön, wenn Leute aus von Natur aus nicht so tollen Sachen etwas Kreatives und Inidividuelles machen.
Vermutlich, weil im Leben ja selten alles perfekt ist.

Bei uns zu mindest gibt es viel fehlende Perfektion.
Zum Beispiel in unserer Wohnung.
Schiefe Wände, unebene Böden und Risse im Putz (die der Liebste in den Ferien alle weggespachtelt und geschliffen hat), eben der ganze Spaß, den ein Altbau von 1901 so mit sich bringt.

Und manche Sache kann man nicht mal mit dem Alter entschuldigen, da ist eher der Geschmack (oder eben der fehlende) der Vorbesitzer zu beklagen.

Unsere Küche ist so ein Problemchen.

Ich hätte das nie so gemacht, aber sie war schon drin, funktioniert tadellos und ist eigentlich (von der Optik abgesehen) zu schade zum Rausreißen.

Ob aber Bordeauxrot und blassterracottafarbene Wände so zusammenpassen ist eine andere Frage.




Glücklicherweise kann man aber mit einem Eimer Farbe und neuer Tapete vieles retten.
Mein Traum wird eine rote Küche nie werden, aber ich bin mit dem Ergebnis deutlich glücklicher.








1 Kommentar:

  1. Hehe... ich habe hier einen ganz ähnlichen Fall in creme-hell. Unser aktueller Beschluss lautet auch, damit zu leben, aber in fernerer Zukunft vielleicht die Fronten auszutauschen.
    An die schiefen Wände gewöhnt man sich übrigens. Die ersten 27 Jahre meines Lebens kannte ich es quasi nicht anders (Elternhaus und WGs, alles um 19hundert). Mich störte eigentlich nur (und das ist hier im Haus wieder so, hrmpf) dass Schränke und Kommoden oben nicht an der Wand stehen. Die werden hier dann mit passend zugeschnittenen Korkstückchen "aufgebockt".
    Total spannend bei Euch mitzulesen und wie alles so zusammenkommt!

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