Freitag, 30. November 2012

Heimatfront: Neues Schlafzimmer - Die andere Seite

Unser neues Schlaf-Arbeitszimmer ist ein so großer und unfotogener Raum, dass ich ihn kaum an einem Stück zeigen kann.
Deswegen nun hier die dem Bett gegenüberliegenden Seite.




 
Da der Raum nur knapp 3,80m breit ist, bleibt hinter dem Bettende nur wenig Platz und dann ist da auch noch die andere Eingangstür...

Also musste die Wand gegenüber vom Bett quasi leer bleiben, dort hängt nur eine Collage meiner Mutter.
Da muss demnächst dringend irgendwas hin, am besten was mit Holz, die Wand wirkt so einfach zu hell und zu weiß.
Neben der Tür habe ich versucht mit einem Expedit für unsere Schultaschen Stauraum und eine Art Eingangsbereich zu schaffen. Das klappt auch ganz gut, das quer stehende Expedit trennt den Schlafbereich ganz gut optisch ab.
Das Billy beherbergt unsere nicht arbeitsbezogenen Bücher und einen Teil meiner Schmucksammlung.


Unseren Arbeitsbereich und Rest des Zimmers gibt es dann demnächst zu sehen.

Mittwoch, 28. November 2012

MMM: Rosa Mäusespeck

Endlich habe ich mal wieder was selbst genähtes für den MMM.
Alles in Pastelltönen, weil es draußen schon grau und uselig genug ist.

Formentechnisch komme ich mir auf dem Bild vor wie rosa Mäusespeck aber das wird vermutlich noch schlimmer werden...

Der Rock ist wieder ein Umstandsrock nach Sannes Methode mit einem Schwangerschaftsbund aus einem alten Shirt. Der Stoff ist ein Polsterstoff, rechts überm Saum trohnt noch ein teegefärbtes Häkeldeckchen.

Ein ebensolches habe ich auch auf's Shirt genäht, dort verdeckt es die ausgebleichten Spuren einer gescheiterten Fleckentfernung.



Rock: Selbstgenäht
Shirt: H&M von mir gepimpt
Strickjacke: H&M Kinderabteilung
Strumpfie: Mamarella
Schuhe: Rieker



Dienstag, 27. November 2012

Trödelschnäppchen: Stubenwagen

Eigentlich wollte ich bei den Baby-Anschaffungen vernünftig bleiben.
Deswegen stand ein Stubenwagen nicht auf meinem Plan.
Die Zwerge wachsen da so schnell raus, hört man ja immer.

Aber dann fand ich im Trödelladen ganz günstig ein echtes Traumstück.
Unter einer scheußlich-rosa bzw. der alternativ geblümten Voile-Garnitur steckte ein wunderschöner Stubenwagen.



Mit ganz leichtgängigen Rollen und in perfektem Zustand.




Als ich das gerüschte Nestchen usw.entfernt hatte, konnte man schön die Form erkennen.
Ich schätze das ganze Ding auf die 60er Jahre und bin echt begeistert von dem super Zustand. Fürs Foto habe ich den Himmel mal dran gelassen.
Ich überlege noch, ob ich da wirklich einen neuen nähe oder bei der Blümchen-Variante bleibe, die ist nämlich eigentlich ganz nett.

Jetzt fehlt noch eine kuschelige Matratze mit Bezug und fertig ist der Babyschlafplatz fürs Wohnzimmer.

Und schließlich kann das Teil ja auch nach dem Rauswachsen noch für Puppen und Kuscheltiere verwendet werden....


Donnerstag, 22. November 2012

Genäht: Kissen fürs Schlafzimmer

Fürs Schlafzimmer brauchte wir neue Kissen.
Zum schnörkeligen Bett passen keine Blümchenkissen - schließlich sind wir nicht bei Rosamunde Pilcher.

Also musste was herberes her. Maskuline Kissen oder so. Ein grafisches Muster wäre auch nett gewesen, aber da hab ich nix gefunden.

In meine Lieblingsnähladen endeckte ich dann in denWühlkartons mit Resten diesen Stoffrest.
Italienisches Leinen mit eingewebten  blauen, grünen und grauen Fäden. Tolle Qualität und sicher irgendwann mal nicht günstig -  jetzt aber schon.

Daraus entstanden dann zwei schlichte Kissen mit Hotelverschluss.




Die Kissen im Hintergrund sind dagegen ganz schnöde gekauft. Von Hema aus kuscheligem Flanell.

Dienstag, 20. November 2012

Upcycling und Aufgeräumt: Zettelchaos

Ich glaube jeder kennt das übliche Wirrwarr an Zetteln, Notizen, Quittungen, Rabatttkarten etc., das sich in jedem Haushalt irgendwann ansammelt.
Unser bevorzugter Sammelort dafür ist die Küche.
Ständig lagen in einem Fach des Küchenexpedits kleine Zettelchen, die wir noch für irgendwas brauchten.

Ich ha dann mal ein paar Alternativen überlegt...

  • Wegschmeißen ging nicht, denn der ganze Kram hatte ja irgendeinen Sinn.
  • In eine Schublade packen schien mir auch nicht sinnvoll, das ergäbe dann nur eine Kramschublade und was ich nicht sehe vergesse ich auch ganz schnell (wo war noch mal der Zettel vom Lieferdienst?!).
  • An den Kühlschrank pinnen war auch keine Option. Dort hängen schon unsere Stundenpläne und unser Kalender - mehr muss echt nicht sein. 

Eine Pinnwand o.ä. musste her.

Aber sichtbar an der Wand wollte ich das ganze Zettelchaos auch nicht haben, denn schön ist anders.

Im Baumarkt fand ich dann durch Zufall Korkfliesen.
Günstig, zum Anpinnen geeignet und genau so groß, dass sie in unseren Küchenschrank passen.

Dort aufgeklebt (mit doppelseitigen Klebeband) hält die Korkfliese nun von außen unsichtbar unser Zettelgedöns zusammen.



Da sie sich in einem regelmäßig frequentiertem Schrank befindet, sehe ich mehrfach täglich was dort angepinnt ist (z.B. unseren Essensplan für die kommende Woche oder den nächsten Einkaufszettel) und vergesse die Sachen nicht.

Sehr praktisch!

Sonntag, 18. November 2012

Viel zu tun

Elternprechtag, Geburtstage, Weihnachtsbacken, Konferenzen usw. momentan geht hier alles drunter und drüber.
Wie jedes Jahr bin ich froh, wenn der erste Weihnachtsferientag beginnt und der Stress hinter einem liegt - dieses Jahr dann ganz besonders.

Trotzdem versuchen wir auch noch Zuhause was zu schaffen. Das Babyzimmer ist inzwischen gestrichen, aber es fehlen noch ein paar Möbel und vor allem Fußleisten.
Meine Sammlung an Flohmarkt-Babyklamotten geht gut voran, jetzt fehlt uns nicht mehr allzu viel.

Unser Schlafzimmer ist auch annähernd fertig, dank des wunderbaren Engagements des Liebsten - denn bei mir geht im Moment dank Riesenmurmel nicht mehr viel.

Und so sieht's aus:



Statt dem hellen Lavendelblau, haben wir diesmal ein intensiveres Blau gewählt. Ich finde dieses Betthaupt wirkt vor eiener dunkleren Wand um Längen besser.
Damit der Rest nicht zu schnörkelig und feminin wird, habe ich ein paar grobere Kissen ausgesucht und die sonstige Deko versucht schlicht zu halten.

Links am Bett hängt der liebste Freund vom Baby. Wenn wir die Spieluhr abends anmachen, geht in meinem Bauch so richtig die Post ab.