Dienstag, 26. Februar 2013

Upcycling: Fimo-Schmuck (Babypause)


In den 90ern als ich Teenie war kamen Schmuck-  und Perlenbasteleien aus Fimo groß in Mode.
Besonders beliebt war die Millefioritechnik, aus den in Scheibchen geschnittenen Rollen wurden dann Perlen oder Verzierungen für Windlichter o.ä. gebastelt.
Wie alles wurde das irgendwann ziemlich ausgelutscht und die danach irgendwann folgende  Window-Color-Welle (ganz schlimm!) sorgte für einen neuen Hype.

Ein paar Jahre später habe ich dann trotzdem wieder mit Fimo gebastelt.
Aber ohne tolle Technik.
Um schöne Mötive für Anhänger (z.B. aus Kalendern, Büchern oder Glanzbildern) als Anhänger tragen zu können, habe ich aus Fimo Anhängerrohlinge gebastelt, die dann mit Acrylfarbe bemalt wurden.


Meinem damaligen Geschmack entsprechend wurden die Ketten sehr bunt und hippielastig.


Durch eine Lackierung mit Zapponlack wurden die Anhänger versiegelt und unempfindlich. Versuche mit normalen Acryllack gingen dagegen ziemlich in die Hose und die Anhänger klebten und wurden zu Fusselmagneten.  


Heute könnte ich mir die Technik gut zum Verwenden schöner Motive vorstellen. In größerem Format ließen sich daraus bestimmt auch nette Bilderrahmen basteln.
Vielleicht versuche ich in Zukunft noch mal nach dem selben Prinzip was "Moderneres" zu basteln.


Nina sammelt wie immer dienstags alle Upcycling-Beiträge.
Erde und Geldbeutel freuen sich, wenn ihr mitmacht.
Und beim Creadienstag gibt es Menge weiterer guter Ideen zu bestaunen.

1 Kommentar:

  1. Liebe Kleinodia,
    an die Window-Color-Welle kann ich mich auch noch mit Grauen erinnern. Bin mal in eine Wohnung eingezogen, auf deren schrägem Küchenfenster wohl schon 20 Jahre eins klebte, das war so verbacken mit der Scheibe, unfaßbar. Und häßlich obendruff.
    Die Ketten sind aber wirklich schöne bunte Unikate, selbst wenn man sich selbst vielleicht dran sattgesehen hat, aber die Idee ist doch gut. Bin gespannt, was Du als nächstes aus Fimo zauberst.
    Viele Grüße von Nina

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