Mittwoch, 29. Mai 2013

Oh du schöne Netzwelt

Manchmal finde ich den Widerspruch meines eigenen Lebensstils beänstigend.
Konrkete Beispiele gibt es so viele, Aufhänger für mich ist aber ein Posting eines recht bekannten Blogs, das eigentlich auch nur sinnbildlich für tausend weitere und das gesamte Dilemma unseres Lebenstils steht.

Aber konrekt:

In besagtem Post ging es um Linkempflehlungen.
Zwischen Tipps wie man Wegwerfbecher verschönern kann und Rezpten für Fruchteiswürfel stand ein Link, der zu Berichten über Menschen in Haiti führte, die Dreck essen.
Aus Not.
Weil es nichts anderes zu Essen gibt.

Menschen . müssen . Dreck . essen.

Und daneben Fruchteiswürfel und dekorierte Wegwerfbecher.

Das ist so schräg.

Wir machen uns Gedanken über jahreszeitliche Deko, Klamotten und Co und parallel dazu versuchen Menschen von Dreck bzw. Lehm zu leben.

Klar haben wir Ökostrom, trennen den Müll und kaufen im Bioladen, aber so richtig konsequent sind wir doch alle nicht.

Niko Paech hat diesen Widerspruch unserer Lebensweise ganz gut auf den Punkt gebracht.

1 Kommentar:

  1. So.Ist.Es.
    Und da passt die meiste Babyausstattung auch direkt mit hin: vollkommen unnötig. Trotzdem gibt es genau drei (auch nicht gerade dringend benötigte) Sachen, die ich immer weiterempfehle
    a) Babyjahre, das einzige Babybuch, das mich nicht genervt hat
    b) ein Manduca, weil das Handling bei älterem Kind deutlich einfacher ist als mit dem Tuch (wobei das sicher eine Routinefrage ist)
    c) ein Skwish, weil er tatsächlich lange Spaß macht
    Grüße
    Nike

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