Mittwoch, 4. September 2013

Herbstgefühl


 Mein (zweit-)liebster Garten befindet sich ein paar Straßen weiter von unserem Zuhause.
Es ist eine Kleingartenanlage wie sie typisch für unseren ehemaligen Arbeiterstadtteil ist.


Glücklicherweise hat sie den Strukturwandel überlebt und nun gärtnern hier immer noch einvernehmlich Familien, Omis&Opis und viele junge Leute.
Wir gehen hier schon seit Jahren spazieren und ich liebe diesen Ort sehr.


Ganz heimlich spiele ich nämlich immer noch mit dem Gedanken an einen Zweitgarten voller Obst und Gemüse während unserem Garten hinterm Haus die Blumen vorbehalten bleiben.


Jetzt wird es dort Herbst.
Äpfel und Pflaumen werden reif und die Brombeeren geben noch mal alles.




Zucchini wachsen ja fast über alle und unterm Dach gibt es auch noch Tomaten.



Aber man spürt schon deutlich, dass der Zenit des Jahres überschritten ist. Morgens liegt die Nässe auf den Autos in der Straße und Frühnebelschwaden liegen über unseren Beeten im Garten.

Ich freue mich auf diese Jahreszeit. Auf Kürbissuppe und Pilzefinden. Kerzenlicht und Bastelprojekte. Auf die morgendliche Frische im Schlafzimmer, wenn man unter der Bettdecke hervorkriecht und darauf die dunklen Abende mit Wärme und Licht zu füllen.

1 Kommentar:

  1. Da seid Ihr ja wieder!
    Und das mit dem Schrebergarten: Wir hatten früher auch einen, das war toll! Versucht das das doch mal! Die Pacht ist meist lächerlich, da hat man eh nix zu verlieren, manchmal muss man (je nach Inventar) Abstand für Hütte & Pflanzen berappen (manchmal auch nicht!!) aber ansonsten... und Du bist doch total interessiert und am tun und machen in Gartendingen? Die kleine kannst da dann auch gut integrieren ; )
    Grüße von der Gartenfront
    Nike
    Ps. Wie ist eigentlich die Geschichte mit dem Auto ausgegeangen? Bin neugierig!

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